Mittwoch, Juli 8, 2020

Oberburg Giebichenstein vom 3.7. bis 2.8.2020

Programm:

Freitag, 03.07.2020,

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Papa Dula Band – Boomfire-Reggae aus Halle an der Saale

Bapa Dula Band

Die 9-köpfige Papa Dula Band ist seit 2012 mit wechselnder Besetzung aus dem gleichnamigen Kunst- & Kulturlokal der Stadt Halle an der Saale erwachsen. Der entstandene Reggaetypus wird vom Sänger und Bandleader Abdul besser als Boomfire-Reggae bezeichnet. Er steht voll und ganz stimmlich sowie auch tänzerisch hinter der Rhythmik und dem Ausdruck des Sounds. Die Klangfarben der Papa Dula Band entsprechen dem Reggae-, Dub-, Rock- und Jazzspektrum. Diese Musik ist für die gesamte Band mit ihren afrikanischen und deutschen Wurzeln Leidenschaft, Lebensenergie und Inspirationsquelle. Dieser Spirit wird in Verbindung mit ihrem Publikum spürbar. Die Band setzt sich für ein respektvolles gemeinsames Miteinander ein. Überzeugt Euch selbst und lasst Euch von unseren Vibes mitreißen!

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Samstag, 04.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr),

Tom Quaas: Tauben Vergiften – Ein Georg Kreisler Abend

Tom Quaas – Tauben vergiften (Foto: Carsten Nüssler)

Tom Quaas als eleganter Lebemann mit Frack, Stock, Oberlippen-Bärtchen, fettglänzender Pomade im Haar und reichlich zynischprovokantem Humor im Gepäck. Er spielt einen Abend des Kabarettisten Georg Kreisler, der als Meister des Makabren gilt, und der Wien und den Tod immer wieder zur Zielscheibe eines besonders beißenden Spotts machte. Am Flügel hervorragend begleitet von Anna Böhm. “Das Duo bekam tosenden Beifall vom Publikum und durfte erst nach mehreren Zugaben gehen.“ (Dresdner Neueste Nachrichten) „Bravourös abgezogen“ (Georg Kreisler, nach einem Vorstellungsbesuch)

Weitere Informationen: https://vimeo.com/167098963

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Sonntag, 05.07.2020

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

Toni Geiling:
Die Nacktschnecke – ein Liedermacher Konzert

Toni Geiling präsentiert seine neuen sowie schönsten Lieder aus 15 Jahren Liedermacherei, ein Programm für alle Altersgruppen. Die Texte erzählen von seiner Simson, Nacktschnecken, einem Milan, dem Geisterschiff und anderen Dingen, die er auf Tour erlebt hat … alles nach nur wahren Begebenheiten. Mit Gitarre, Violine und viel Kaffee wird das Ganze am ehesten ein Konzert, mit gelegentlichen kabarettistischen Ausbrüchen. Es kann immer passieren, dass die Füße wippen oder das Zwerchfell massiert wird. Und merkt euch: es ist nie sicher, wann der nächste Ohrwurm um die Ecke kriecht!

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Mittwoch, 08.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Magalosch –
Welt, Schwester Welt –
Lieder von Orient zu Okzident

Magalosch

Musik entlang der Balkanroute, die schon in der Antike und im Mittelalter immer wieder der Weg großer Völkerbewegungen war. Die wunderschöne Musik des Balkans ist der Wegweiser von Land zu Land. Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, haben oft als einziges Gepäck ihre Lieder bei sich. Ihre Musik ist ihre Identität und ihr Zuhause, aber unterwegs nehmen sie viele musikalische Anregungen ihrer Gastländer auf und lassen sie in ihre Musik einfließen, denn Musik ist das Bindeglied zwischen den Völkern.

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Donnerstag, 09.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Anna & The Wise Old Men

Mit der neuen Formation (Michael Proschek an Gitarre, Mandoline, Ukulele und Akki Schulz am Kontrabass) meldet sich die hallesche Liedermacherin Anna Maria Zinke nach einer längeren Pause zurück. Mit erklingen Lieder über Erlebtes, Unerlebtes, Zwischenmenschliches und Nüsse werfende Eichhörnchen.  Die Musik bequemt sich in keine Stil-Schublade, sie erwächst aus den Themen und Einflüssen, die da eben sind. Mal folkig, mal poetisch betrachtend, mal liedhaft-lyrisch.

Weitere Informationen unter www.annamariazinke.de

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Freitag, 10.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Buckley’s Chance –
Bluegrass, Americana, Irish Folk und Blues

Buckley’s Chance

„Buckley‘s Chance“ bedeutet in Australien „absolut keine Chance“. Aber dieses Kollektiv aus England und Deutschland hat sie genutzt: Wenn Rebecca Didt, die aus den West Midlands Englands kommt, zu singen beginnt, kann es auch schon beim Soundcheck zu heftigen Reaktionen des Publikums kommen. Mit ihrer warmen Stimme, die zwischen lyrischem Timbre und röhrendem Rock changiert, erzeugt sie sofort Gänsehaut. Ihre Konzerte mit „Buckley‘s Chance“ bleiben berührend in Erinnerung. Die Band, geprägt durch das virtuose Gitarrenspiel von Alexander Wurlitzers, bewegt sich stilistisch zwischen Bluegrass, Americana, Irish Folk, und Blues. Die Musiker interpretieren unplugged Versionen ihrer musikalischen Helden, die durchaus auch mal in anderen Gefilden populärer Musik beheimatet sein können: Einerseits Songs von Dylan, über Hendrix bis Fleetwood Mac oder Tracy Chapman, andererseits traditionelle Bluegrass-Songs, wie wir sie z.B. aus Filmen wie „O Brother, Where Art Thou?“ kennen- und lieben gelernt haben.

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Samstag, 11.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Seldom Sober Company –
Irish Folk & other fine music

Seldom Sober Company: Geige, Dudelsack, Kontrabass, Banjos, Mandoline, singende Säge, Gitarren und Gesang.

Seit 17 Jahren ist die hallesche Irish Folk Band Seldom Sober Company (dt.: selten nüchterne Gesellschaft) in Deutschland und Europa unterwegs. Selten nüchtern heißt in ihrem Fall, berauscht an den Klängen echter, handgemachter Musik. Die Band bietet ein einzigartiges Konzerterlebnis mit garantiertem Spaßfaktor. Sie steht für Irish Folk und Musik angrenzender Genres: Ein spannender Cocktail aus Konzert, Comedy und einem Hauch Rock’n’Roll.

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Sonntag, 12.07.2020

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

Klaus Adolphi – Siebenschläfer

Siebenschläfer – Klaus Adolphi mit Kathrin Peter

Dieses Duo-Projekt von Klaus Adolphi (HORCH / The Aberlour’s) mit Kathrin Peter (Opernextrachor Halle / Cantiga) widmet sich Liedern von Renaissance bis Romantik, von Angel-bis Anhaltsachsen, von Shakespeare bis Adolphi. Keltische Mystik trifft auf Vagantenverse des 12. Jahrhunderts, Eichendorff auf Kollege Novalis, deutsche Historie auf schottische Legenden. Perlende Arpeggien diverser Saiteninstrumente und ein klarer, wandelbarer Sopran offerieren vor allem die filigranen Seiten vieler Adolphi-Kompositionen und –Bearbeitungen. Kathrin Peters außergewöhnliche Stimme fiel schon vor Jahren bei der damals populären Renaissance-Folkgruppe Burgunder auf und erlangte dann im klassischen Bereich ihre heutige, unverwechselbare Prägung. Aus dem großen Erfahrungs- und Ideenfundus beider Künstler schöpft nun dieses Projekt, welches ebenso an Loreena McKennitt oder Ougenweide wie an die Traditionen der fahrenden Spielleute erinnert.

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Mittwoch, 15.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

cellorazade:
Frida Kahlo –
eine musikalische Biographie

Looper- Performance mit 2 Celli, 100 % Handmade!

Die zwei Cellisten Sascha Werchau und Christoph Schenker sind Freunde seit ihrer Kindheit, verbunden durch ihr Instrument und ihre gemeinsame Leidenschaft für gute Songs… Nachdem sie jahrelang mit unterschiedlichsten Projekten in Klassik, Jazz, Rock, Pop unterwegs waren, beschlossen sie, endlich gemeinsam ein Ensemble zu gründen, um zusammen in der minimalistischen Besetzung von 2 Celli ihre Lieblingssongs zu interpretieren. Der besondere Reiz bestand darin, die oft opulenten Arrangements der Originale mit nur zwei Soloinstrumenten adäquat umzusetzen, was möglich geworden ist durch die Kombination von experimenteller Spielweise und moderner Technik wie Loopstations, Effektgeräte, Amplifying.

cellorazade war gegründet.

„Frida Kahlo- eine musikalische Biographie“

Sie ist wohl die berühmteste und bekannteste Künstlerin Lateinamerikas – Frida Kahlo. Schon zu Lebzeiten eine Legende ist sie längst zum Mythos geworden. Das Ensemble cellorazade stellt in seinem neuen Programm diese mexikanische Malerin ins Zentrum. Durchwoben mit Texten und Zitaten zeichnen die durchweg eigenen Kompositionen ausgewählte Lebensstationen/Lebenssituationen der Kahlo mit musikalischen Mitteln nach. Dabei schöpfen cellorazade alias Christoph Schenker und Sascha Werchau aus dem faszinierenden Facettenreichtum ihres Instruments.

„Frida Kahlo – eine musikalische Biographie“ basiert auf den im Jahr 2014 entstandenen Kompositionen für das Tanzstück „Frida Kahlo“ des Staatstheaters Cottbus. Ute Grundmann schreibt über die Musik: „(…) während die (für die Choreographie entstandene) Musik des Leipziger Ensembles cellorazade sonst mal sehnsüchtige, mal aggressive (…) Cello-Klänge einbringt, dazu Geräusche, eine sehnsuchtsvolle Männerstimme, Kindergesang…“ (in: Die Deutsche Bühne, 22.09.2014). In einer anderen Kritik heißt es: „Das Stück hat eine weite Ausdrucksskala, musikalischen Farben gleich. Die Musik ist, keineswegs selbstverständlich, extra komponiert und vorher produziert worden. (Stefan Amzoll in: Neues Deutschland, 27./28.09.2014) cellorazade haben nun diese Bühnenmusik in eine Konzertfassung gegossen und versprechen ihrem Publikum ein einzigartiges Hörerlebnis, das weit über kammermusikalische Klänge zweier Celli hinausgeht. Es wird gestrichen, gezupft, geklopft, geloopt – Violoncello plugged.

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Donnerstag, 16.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Werner Neumann Electric Trio – Jazz, Fusion, Rock

Werner Neumann Electric Trio

„… der Gitarrist Werner Neumann hat sich mittlerweile als einer der ausgereiftesten Virtuosen der europäischen Musikszene profiliert. Dabei ist gerade die stilistische Vielgleisigkeit Neumanns verblüffend. Gegen jeglichen Purismus ist er gleichermaßen im Jazz, in der Fusionmusic und im Rock, auch härterer Gangarten zu Hause … Gerade auf der Bühne kommen die verborgenen musikalischen Wurzeln Werner Neumanns deutlich zum Vorschein, wenn er beispielsweise mit übersteuerten Soundgewittern eines Jimi Hendrix durch die gemäßigte Jazzlandschaft fegt. Solche überraschenden Sprünge und Gegensätze im stilistischen Konzept, die jedoch nie unangebracht, sondern im Gegenteil, äußerst erfrischend wirken, sind Bestandteil des individuellen Stils des Gitarristen, der sich durch eine geschickte, gelungene Verflechtung von Rock und Jazz Herkunftslinien mit den Jahren herausformen konnte.“ (Harald Rehmann im Deutschlandfunk, Jazzfacts „Saitenfeuer“)

Große Meister wie Wes Montgomery, John Abercrombie oder John McLaughlin liebten ihre Orgeltrios und setzten Maßstäbe für diese Formation. Die neue Band des Leipziger Gitarristen Werner Neumann verbindet diese Tradition mit zeitgenössischem Jazzrock, R&B und Soul. Mit Steffen Greisiger an der Orgel und Tom Friedrich an den Drums fand er zwei grandiose Mitspieler für dieses Projekt.

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Freitag, 17.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

SoJaaZ – Soul Pop Jazz Gospel vocal groove music

SoJaaZ

SoJaaZ: das sind fünf charmante und durchaus witzige Musiker, deren Klänge das Potenzial haben Eure Ohren süchtig zu machen. Von schnellen Beats zu langsamen Momenten. Von charmanten Klängen bis hin zu mitreißenden Melodien. Vom Mann im Mond bis hin zu Euphoria. Von ansteckender Begeisterung bis hin zu abwechslungsreich interpretierten Stücken aus Jazz, Pop, Soul und Funk. Die 3 FrontsängerInnen, bestehend aus Steffi Wagner, Jörg Grieger und Annika Doherty, begeistern das Publikum mit stimmgewaltigen Satzgesängen und verzaubern mit zerbrechlichen Arrangements. Unterstützt werden sie vom unwiderstehlichen Olaf Koall am Klavier und dem Multiinstrumentalisten (Gitarre, Querflöte, Cajon, Banjo, …) Andreas Ebert, der auch durch seine charmante Stimme überrascht. Lasst euch mitnehmen auf eine glanzvolle, berührend, virtuose und melodische Reise.

Weitere Informationen unter https://www.sojaaz.com/

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Samstag, 18.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Tricky Notes –
Progressive Celtic Folk

Tricky Notes

Tricky Notes – Der Name ist Programm. Instrumentale Virtuosität und musikalische Vielfalt prägen das Projekt der Halleschen Musiker Andreas Fabian und Steffen Knaul. Mit „Flauto-Perverso“ und „Speedfiddle“ seit vielen Jahren in verschiedenen Bands unterwegs (Horch, Aberlours), beschreiten sie in ihrem jüngsten Projekt neue musikalische Wege. Von Irisch – Schottischem Folk geprägte groovige Instrumentals stehen neben Jethro Tull – Klassikern wie „Locomotive breath“ oder „Bourree“. Neue Interpretationen von Loreena McKennitt treffen auf folkrockige Klassik-Adaptionen und ergänzen so das spannende und vielseitige Repertoire, bei denen die Künstler ihre multiinstrumentalen Fähigkeiten präsentieren.

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Sonntag, 19.07.2020

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

HüSCH! –
Deutscher Avantgarde Folk – virtuos, authentisch, mitreißend

Hüsch!

HüSCH! spielt virtuose deutsche Folkmusik in einem weltmusikalischen Gewand, fernab von Deutschtümelei und Brauchtumspflege. Mit viel Sensibilität und Sachverstand, versuchen die Musiker traditionelle Lieder und Tänze aus ihrer Region zu entstauben, sie zeitgemäß, frisch und mitreißend zu interpretieren und damit ins 21 Jahrhundert zu transportieren. Die Presse attestiert der Band einen völlig neuen Umgang mit der eigenen Tradition und dass sie damit zum Besten gehören, was die deutsche Folklandschaft hervorgebracht hat, seit Wacholder und die Folkländer die Bühnen verlassen haben (aus dem Text zur Nominierung für den Eisernen Eversteiner des Plauener Malzhauses). Das HüSCH!- Debüt-Album wurde vom Szene-Magazin Folker zur besten Deutsch-Folk-Scheibe seit Jahren gekürt.

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Mittwoch, 22.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

 Betz-Nitzschke DuoPercussion

Ivo Nitschke (li.), Florian Betz

Ivo Nitschke, Jahrgang 1965, ist begeisterter Orchestermusiker. Nach dem Studium in Dresden folgten Jahre der disziplinierten Diensttätigkeit im Staatlichen Sinfonieorchester Riesa und ab 1990 in der Staatskapelle Halle mit einzelnen Solo-Auftritten als Pauker, Vibra- und Marimbafonspieler.

Nach und nach häuften sich Kontakte mit orchesterfremden Percussionsinstrumenten. Daraus erwuchs eine Sammelleidenschaft verschiedenster Soundquellen und deren Einsatz in der Welt- und Folkmusik, im Jazz und im Barock. Mittlerweile spielt er das Orchesterinstrumentarium im Jazzkontext und diverse Handtrommeln im Orchester. Mit seiner Ballettmusik zu „Groovin Bodies“, uraufgeführt an der Oper Halle, konnte er ein breites Publikum mit seiner Begeisterung für gewagte Schlagexperimente anstecken.

Die Musik von Florian Betz lädt ein, den Alltag zu verlassen und sich in eine facettenreiche Klangwelt zu begeben. Seine Klangwelt gestaltet er mit Marimbafon und Pantam.

Seine Melodien sind mal belebend und erfrischend, mal ruhig und entspannend. Sein Spiel ist rhythmisch lebendig und behält dabei immer etwas meditatives verträumtes. Seine Klangwelten sind improvisiert und nehmen die Atmosphäre des Publikums und Raumes auf.

Betz und Nitschke zusammen, das gab es bisher noch nicht. Beide haben sich in der Groove-Küche eingeschlossen und für uns ein rhythmisches Gericht zusammengerührt, gewürzt mit Breaks, Solis und exotischen Klängen. Premiere ist auf dem TROTZ BURG FEST!

Florian Betz
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Donnerstag, 23.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Revolverschnauze –
Ein Claire Waldoff Abend mit Kathrin Schinköth-Haase

Kathrin Schinköth-Haase als Claire Walldoff

Clara Wortmann, geboren 1884, rothaariges Kuckuckskind, bekanntermaßen nicht die Tochter ihres Vaters: wächst auf in Gelsenkirchen, verprügelt Jungs, geht auf’s erste Mädchengymnasium im damaligen Kaiserreich und schmeißt ihr Abitur für ein Leben als Künstlerin. Sie tingelt mit Theatergruppen durchs Land, ernährt sich von Zigaretten und Tee, verfeiert ihr bisschen Geld mit Freunden, steht 1907 das erste Mal auf einer Berliner Kabarettbühne und singt, gegen den Willen des Intendanten, ihr „Schmackeduzchen“. Einen Tag später ist sie der „Stern von Berlin“ – Claire Waldoff. Sie lebt schnell, laut und intensiv, niemand grölt so empfindsam wie sie. Ihre Lieder werden auf der Straße gepfiffen, sie ist die bestbezahlte Künstlerin in ganz Berlin, füttert Maler durch, verkauft massenhaft Schallplatten und kauft sich eine Gartenlaube. Sie lebt mit einer Frau zusammen, ist emanzipiert, bevor es das Wort gibt. Ihr „Wer schmeißt denn da mit Lehm“ ist der Soundtrack zur Weltwirtschaftskrise. Sie eckt bei den Obrigkeiten an, aber von den Bühnen kriegt sie keiner, das Kaiserreich nicht und die Nazis auch nicht. Ihr „Hermann heeßt er“ wird im Volksmund zum Spottlied auf Hermann Göring. Joseph Goebbels, der Bock vom Babelsberg, muss „damit leben, dass es sie gibt“. Nach einigen Konzerten in den 50ern in West-Berlin, die erstmals nicht ausverkauft waren, bekennt sie selber, dass „eben alles mal ein Ende hat“. Claire Waldoff stirbt am 22. Januar 1957. Im Friedrichstadtpalast steht das Publikum für eine Gedenkminute auf. Ein Leben, das erzählt werden muss. Katrin Schinköth- Haase setzt mit Waldoff-Liedern und Texten einige Blitzlichter auf das Wirken und Schaffen einer Frau, die sich in jeder Lebenslage treu geblieben ist und sagen konnte „Ich habe nie für die feinen Pinkels gesungen“.

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Freitag, 24.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Brohmers Bluegrass Session Band – This is the better country music!

Von 2010 bis 2017 gab es im „Brohmers“ eine legendäre Session, Musiker aus verschiedensten Generationen frönten hier ihrem Hang zu einer speziellen Art amerikanischer Folklore, dem sogenannten „Bluegrass“. Nun wollen einige der damaligen Protagonisten die Session-Band für ein Konzert auf der Burg Giebichenstein neu beleben! Auf rein akustischen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Geige, Gitarre, Kontrabass und Mundharmonika wird ein mitreißender Klangteppich gewoben, wie er in der Saalestadt wohl äußerst selten zu hören ist. Lebensfrohe Gute-Laune-Songs aus den Appalachen wechseln sich ab mit bitterbösen Mörder-Balladen und virtuosen Instrumentalstücken. Eine große Liebe zur handgemachten Musik der USA und enorme Spielfreude sind an diesem Abend garantiert!

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Samstag, 25.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Bube Dame König – Neue Folkmusik von der Saale bis zur irischen See

„Traumländlein“ heißt das Debut-Album des mehrfach preisgekrönten Trios Bube Dame König und genau das – ein märchenhaftes musikalisches Traumländlein – bauen die drei Musiker für Ihr Publikum. Anklänge aus irischem, skandinavischem und französischem Folk treffen auf deutschsprachige Texte, die sich oft auf lokale Sagenstoffe und Legenden beziehen. Ein großes Herz haben die drei Musiker dabei auch für das romantische Volkslied, dem sie Arrangements abgewinnen, die man so schön und unprätentiös selten hört. „Dieses Trio aus Halle an der Saale wandelt traumwandlerisch sicher zwischen Schlichtheit und pointierter Virtuosität“, schrieb die Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik, mit dem das Debut 2015 ausgezeichnet wurde, Anfang 2020 kam noch der deutsche „Folk Music Award“ dazu. Das MDR-Fernsehen, die Radiosender MDR Kultur, Deutschlandfunk und sogar der lettische Klassiksender Radio Latvija 3 berichteten über die Band aus Halle.

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Sonntag, 26.07.2020

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

The Aberlour’s – 20 Years of Celtic Folk’n’Beat

The Aberlour’s

1999 gründete HORCH-Frontmann Adolphi diese Band als Support zu Jethro Tull, nach weit über 1000 Konzerten und diversen Festivals in Deutschland, der Schweiz, Österreich und England ist die Celtic-Folkrock-Combo hier in der Trio-Version unterwegs – mit brandneuem Songmaterial vom nunmehr 6.Album (in Arbeit!) und dem Extrakt aus 20 Jahren Bandgeschichte. The Aberlours zählen heute zu den wenigen Celtic Rock Bands aus Deutschland, die ein internationales Niveau erreicht haben – und im Folkbereich genauso brillieren wie auf Metalfestivals wie Wacken und Klassik- oder Mittelalterevents wie das Mediaval Selb. Seltene Akustik-Instrumente wie Cister und Mandocello treffen auf donnernde Grooves, melodiöse Vocallinien ergänzen sich mit furiosen Fiddle- und Akkordeonparts zu einem magischen Gesamtwerk. Wildromantisch-skurrile Geschichten aus Old Ireland, Schottland, England und nun auch deutsche Verse, getragen von Speedfolk, Worldbeat, keltischer Mystik – Celtic Folk‘n‘Beat.

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Mittwoch, 29.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Grey Wolf & Alex Wurlitzer, Support: Hanna Rautzenberg  – Blues, Songs & More

Grey Wolf

Pit Kyas und Ales Wurlitzer sind zwei Musiker, die mit handgemachter Musik ihren musikalischen Heros die Ehre erweisen. “Grey Wolf´s“ Gesang und Alex Wurlitzers virtuoses Gitarrenspiel präsentieren eine Mischung aus Folk, Blues, Gospel und Country. Ihr Programm besteht aus Coverversionen von Songs, die ihrem persönlichen Stil entsprechen.

Als Support singt die blutjunge Künstlerin Hanna Rautzenberg, die 16jährige deutsche Antwort auf Janis Joplin und Tracy Chapman, die mit ihrem Debutalbum „Soulmate“  ein “hervorragendes, ja beispielhaftes Debüt geschaffen hat, reif und erstaunlich rund! Bzw. rund und erstaunlich reif! Beides gilt. Liebhaber des exzellent dargebotenen Singer-Songwriter-Folk-Rocks werden das Album lieben und schnell zu ihren Schätzen erklären!” (Deutsche Mugge)

Hanna Rautzenberg
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Donnerstag, 30.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Southbound – Melange aus Bluegrass, Americana, Blues und Country

Southbound

Sie nennen es einfach Akustikmusik, ihre Melange aus Bluegrass, Americana, Blues und Country. Auf der Bühne bietet sich für die Freunde guter Instrumente ein stilvolles Bild aus Akustikgitarren, Akustikbass, Mandoline und Ukulele. Wenn dann die drei Herren die Bühne entern und das „vielsaitige“ Treiben noch mit der rauchigen Stimme des Sängers und seinen zwei vokalen Mitstreitern gekrönt wird, hat man endgültig das Gefühl nochmal kurz nach den Pferden oder der „Harley“ vor der Tür sehen zu müssen. Falls Euch dann auf dem Weg nach draussen, John Hiatt, Johnny Cash oder J.J.Cale begegnen nicht wundern, immer nett grüßen.

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Sonntag, 02.08.2020

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

Mehr als wir – World Jazz With Guitar & Trombone

Mehr als wir – Andreas Uhlmann (li), Matthias Ehrig

Matthias Ehrig (Gitarre) und Andreas Uhlmann (Posaune) sind „Mehr Als Wir“ und der Name ist Programm: mit bassverstärkter Gitarre, Posaune, Flügelhorn, Glockenspiel, Stompbox und Loopstations überraschen die instrumentalen Kompositionen der beiden Leipziger durch eine erstaunlich dreidimensionale Klangvielfalt. Und so darf man sich beim Hören verwundert die Ohren reiben, dass hinter diesem vollen Bandsound nur zwei Musiker stecken. Als ehemalige kreative Partner und Masterminds von Bands wie Interloop, Red5, ULMAN und Cinnamon haben sich die beiden erfahrenen Instrumentalisten mit „Mehr Als Wir“ erneut zusammengefunden, um ihre musikalische Synergie doppelt auszuspielen. Die ausgereiften und eingängigen Songs spielen mit Einflüssen aus Jazz, Pop und Folk. Ein Soundtrack für das Leben in all seinen Facetten.

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