TROTZ BURG FEST Konzerte

Konzerte

Oberburg Giebichenstein vom 25.6. bis 18.7.2021


Freitag, 25.06.2021

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Buckley’s Chance - 
Bluegrass, Americana, Irish Folk und Blues
Buckley’s Chance

Die Band

Träfen sich Bob Dylan, Emilou Harris, Tracy Chapman und Jimi Hendrix in einem Pub mit OhneStromGitarren, könnte es klingen wie diese Band:

Wenn Rebecca Didt, die aus  den West Midlands Englands kommt, zu singen beginnt, kann es auch schon beim Soundcheck zu heftigen Reaktionen des Publikums kommen. Mit ihrer warmen Stimme, die zwischen lyrischem Timbre und röhrendem Rock changiert, erzeugt sie sofort Gänsehaut. Ihre Konzerte mit „Buckley‘s Chance“ bleiben berührend in Erinnerung. Die Band, geprägt durch das virtuose Gitarrenspiel von Alexander Wurlitzers, bewegt sich stilistisch zwischen Bluegrass, Americana, Irish Folk, und Blues. Die Musiker interpretieren unplugged Versionen ihrer musikalischen Helden, die durchaus auch mal in anderen Gefilden populärer Musik beheimatet sein können: Einerseits Songs von Dylan, über Hendrix bis Fleetwood Mac oder Tracy Chapman, andererseits traditionelle Bluegrass-Songs, wie wir sie z.B. aus Filmen wie „O Brother, Where Art Thou?“ kennen- und lieben gelernt haben.

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Samstag, 26.06.2021

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr),

Horch
Gruppe Horch

Die Erfinder des mittelalternativen Barock’n’Rolls feierten    2019  ihr 40 – jähriges Bühnenjubiläum! Was 1979 als Betörungsversuch der einheimischen Schulmädchen mit Lauto, Flauto und Gesang begann, kann heute auf ca. 2500 Konzerte in Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Ungarn, Polen, Tschechien, Russland, Italien sowie auf 9 Alben und 33 entsorgte Kraftfahrzeuge zurückblicken. Die Band machte in dieser Zeit nicht nur teils in Vergessenheit geratene deutsche Lyrik populär, sie schuf auch Ursprünge eines modernen deutschen Mittelalter-Folkrocks, lange bevor die jetzigen Medieval-Metal-Fraktionen auf den Plan traten – allerdings wesentlich vielgestaltiger und filigraner als diese. Songs von HORCH werden so inzwischen massiv von Bands des Genres gecovert. Alte Dichtkunst aus 1000 Jahren groovt im nagelneuen Folkrock quer durch die Jahrhunderte, Troubadour meets Wechselstrom…

Gruppe Horch – Konzert zum 40-jährgen Bandjubiläum
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Sonntag, 27.06.2021

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

Trostland
Trostland

Trostland; das sind Anton, Jan, Clemens und Tristan. Die vier Bandmitglieder sind Schauspielstudenten im vierten Studienjahr und derzeit am Schauspielstudio des neuen theaters in Halle engagiert. 2017 gründen sie im ersten Studienjahr des Schauspielstudiums an der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig die Band und machen seitdem gitarrenlastige Musik mit deutschen Texten: „Ich hatte soviel gehört von Polyamorie, das wär‘ vervielfachtes Glück, ich glaub das geht nie. Nein ich bleibe dabei, ich hab keine Wahl: Drei ist eine ungerade Zahl.“

Das Quartett spielt regelmäßig Konzerte; zunächst in der Leipziger Clubszene und bei Hochveranstaltungen, später auch auf Konzerten des Leipziger Universitätssenders „Mephisto“. 2018 tritt Trostland im Rahmen der Leipziger „Sofarsounds“ Konzertreihe auf.

2019 spielen sie -neben ihren Bühnenrollen- die Livemusik für das Sommertheater „LIEBE MACHT KRIEG“ der Leipziger Schauspielstudenten. Nach Konzerten in Köln und Berlin spielen Trostland seit zwei Jahren auch regelmäßig in Halle. Zuletzt in der Volksbühne am Kaulenberg und im Hof des neuen theaters.
Darüber hinaus spielen die vier auch als Gastmusiker bei der Leipziger Band „Schauspielbrigade Leipzig“. In Zusammenarbeit mit der „Brigade“ erscheint im Sommer 2021 eine erste EP – Auskopplung. Die Single „Ungerade Drei“ ist schon jetzt bei Spotify zu hören!

Trostland: Ungerade Drei
Trostland: Blaue Stunde
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Mittwoch, 30.06.2021

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Saela Whim
Saela Whim

Saela Whim – The Whim of Fate

Ob übersprudelnde Begeisterung oder sanfte Nachdenklichkeit – „Saela Whim“ lassen sich von jeder Laune in eine musikalische Windrichtung tragen. Pop, Jazz und Weltmusik vereinen sich in ihren Songs. Gezupft und gestrichen weben Sarah Graefe (Gesang und Geige) und Gianluca Calivà (Gitarre) einen Klangteppich aus bewegten Grooves und feinsinniger Klangästhetik, auf dem sich die warme Stimme ausbreiten kann. Das Duo berührt durch eine individuelle Harmoniesprache, mit der es ihm gelingt, in seine verschiedenen Welten zu entführen und dabei ein Lächeln ins Herz zu zaubern.Mit ihrem Debüt-Album „The Whim of Fate“ erfüllen sie sich einen lang ersehnten Wunsch. Ein musikalisches Universum lag ihnen zu Füßen – unendliche Farben und Strukturen, die das Fundament ihrer Kreativität darstellten, um Lebensideen und Erinnerungen zu Musik werden zu lassen. Auf persönliche Weise erzählen sie Geschichten über Alltagsglück und die Liebe, erinnern an Dankbarkeit und Vertrauen und hinterfragen so manche gesellschaftliche Angewohnheit… Zu den eigenen Songkompositionen gesellen sich unvergessliche Melodien der Pop- und Jazz-Geschichte, welche, neu verpackt, ein anderes Gesicht bekommen.Poppig, jazzig, weltmusikalisch eröffnet das Duo einen musikalischen Raum voll Schönheit und Einklang. Es berührt durch charaktervolle Melodien, schwungvolle Rhythmen und freudige Harmonie – auch im zwischenmenschlichen Sinne.Saela Whim / Sarah Graefe, Gianluca Calivà

Saele Whim – New Place
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Donnerstag, 01.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)

The Coins
The Coins – Die Band mit dem Schlagzeug aus der Eimerfabrik

Das junge Leipziger Straßenmusiktrio The Coins ist bekannt für Spontanauftritte überall in Deutschland. Ganz ohne Strom lässt das 2012 gegründete Trio in Sachen Sound nichts vermissen. Besonders markant für die Band ist das originelle und effektive Eimerschlagzeug. Mehrere Plastik- und Metallgefäße, ein Schellenkranz und Shaker reichen aus, um ein beeindruckendes Rhythmusfundament zu legen.Ein nicht zu übersehender Kontrabass und eine gekonnt gespielte Akustikgitarre betten eine kraftvolle Stimme, die es verdient hat, als solche bezeichnet zu werden. Neben Eigenkompositionen aus dem 2015 erschienen Debutalbum sind Akustikinterpretationen musikalischer Vorbilder zu hören, wie Pink Floyd, Jimi Hendrix, Neil Young, etc. Mit der ungewöhnlichen Instrumentierung und frischen Ideen werden die Songs in ein neues musikalisches Gewand gehüllt. Durch das unerwartete Erklingen auf der Straße entsteht eine einmalige Stimmung beim spontan gebildeten Publikum.

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Freitag, 02.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)

Brohmer's Bluegrass Session Band
Brohmer’s Bluegrass Session Band (Foto: Klaus Zimmermann)

Von 2010 bis 2017 gab es im „Brohmers“ eine legendäre Session, Musiker aus verschiedensten Generationen frönten hier ihrem Hang zu einer speziellen Art amerikanischer Folklore, dem sogenannten „Bluegrass“. Im letzten Jahr zum ersten TROTZ BURG FEST wollten einige der damaligen Protagonisten die Session-Band für ein Konzert auf der Burg Giebichenstein neu beleben! Es wurde ein Höhepunkt des Festivals! Auf rein akustischen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Geige, Gitarre, Kontrabass und Mundharmonika wurde ein mitreißender Klangteppich gewoben, wie er in der Saalestadt wohl äußerst selten zu hören ist. Lebensfrohe Gute-Laune-Songs aus den Appalachen wechselten sich ab mit bitterbösen Mörder-Balladen und virtuosen Instrumentalstücken. Eine große Liebe zur handgemachten Musik der USA und enorme Spielfreude wurden zelebriert und weil viele Zuhörer so begeistert waren, gibt es 2021 eine Neuauflage.

Konzert 16:00 Uhr

Samstag, 03.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)

La Fanfarria del Capitan (ARG)

Die argentinischen Musik-Piraten mit Balkan-Beat, Reggae, Cumbia, Rock und Ska auf großer Europa-Tour 2021Wie eine Piratencrew auf Schatzsuche bereisen die Musiker vom ‚Capitán‘ aus Argentinien den gesamten Globus und verbreiten dabei ihr eigens kreiertes Genre namens ,Fanfarria Latina‘. Das ist eine explosive Mixtur aus Balkan-Beat, Cumbia, Rock, Reggae, Ska und vielem mehr.

Mit dieser einzigartigen Mischung aus packenden lateinamerikanischen Rhythmen und mitreißenden Weltbeat-Styles ziehen sie die begeisterten Fans weltweit in ihren Bann. Dabei steht der Begriff nicht nur für die Art von Musik, sondern auch für ein ganz spezielles Lebensgefühl voller Tanzwut und Lebenslust, welches die Band auf der Bühne mit jeder Menge Spaß und Energie zelebriert.

Gegründet wurde die Band in Buenos Aires und tourt seit nunmehr zehn Jahren durch die ganze Welt. Ihr kometenhafter Aufstieg führte sie durch ganz Europa sowie nach Südamerika, Russland, China und Japan. Seit 2019 sind sie die gefeierte Band in der spanischen Netflixserie ‚Haus des Geldes‘. Im Sommer 2021 gehen die edlen Musiker endlich wieder auf große Weltreise mit vielen neuen Songs, die sie für ihr aktuelles Album „Magias De Hoy“ eingespielt haben!

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Sonntag, 04.07.2021


KONZERTBEGINN: 16.00 Uhr (Einlass 15.00 Uhr)

ZUSATZKONZERT: 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)

SLIXS

Slixs

„Ihr Innovationswille, der Wagemut beim Erschließen künstlerischen Neulands, wird mit vollen Konzertsälen und begehrten Trophäen belohnt.“

SLIXS stellen die Hörgewohnheiten des A Cappella Genres auf den Kopf. Mit ihrer kraftvollen und waghalsigen Mischung aus Pop und Jazz, Klassik und Weltmusik begeistern die 6 Vokalartisten bei Konzerten quer durch Europa und Asien. Sie erkunden, was die menschliche Stimme vermag und entführen so in ein Paradies aus Klangfarben, Lautmalerei und Vocal Percussion. Man staunt über ihren Einfallsreichtum und erfreut sich am feinsinnigen Gespür für Groove.

Die 6 Stimmakrobaten entlocken ihren Kehlen und Mündern einen Bandsound, der sogar Ikonen der A Cappella Szene fasziniert. So verkündete Ward Swingle, Schöpfer der legendären Swingle Singers, zu Lebzeiten hingerissen: “Your style is unique.” Gabriel Crouch von den King’s Singers nannte SLIXS “better than any group (he’s) ever heard!” Und bevor Bobby McFerrin sie auf eine gemeinsame Tournee durch Europa mitnahm, lobte er: „I’ve never heard these tunes so funky“.

Nicht zuletzt deshalb gilt das Sextett als eine der weltbesten Vokalbands der Gegenwart. Ihr künstlerischer Wagemut und Innovationswille wurden inzwischen dreimal mit dem CARA (Contemporary A Cappella Recording Award) – der weltweit höchsten Auszeichnung für Vokalkunst – belohnt: bester Jazz Song des Jahres 2008, bester Folk/World Song des Jahres 2013 und bester Klassik Song des Jahres 2019. 2006 waren sie bereits zweifacher Publikumssieger beim internationalen A Cappella Wettbewerb „Vokal Total“ in Graz (A) und sind seitdem in unveränderter Besetzung unterwegs.

Slixs in China
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Zusatzkonzert 19:30

Mittwoch, 07.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Malou

Malou, das Akustikduo der Jenaer Sängerin Andrea Zöllner und des Halleschen Gitarristen Scotti Gottwald ist eine Melange von Folk, Blues, Jazz & Chanson. Andrea, deren Stimme ein wenig der von Silje Nergaard ähnelt, singt englisch, französisch, spanisch und deutsch. Mit Ihrem Akkordeon kann sie sich auf den Klangteppich legen, den Scotti mit seinen verschiedenen Gitarren, Loopstation und vielen Soundwerkzeugen webt. Die beiden Musiker nehmen alles ihnen gefällt und was aus dem Herzen kommt und geben den Songs durch Ihre Arrangements ihre ganz eigene Note.

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Donnerstag, 08.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

SCHERBE kontra BASS

(Marius del Mestre & Akki Schulz) featuring Peter Reimtgut & Band

Akki in Extase (Foto: Lutz Müller Bohlen)

Seit gut zehn Jahren Touren Marius del Mestre (ex Ton Steine Scherben) und Akki Schulz (ex-Schleswig-Holstein-Festival-Orchester) mit ihrem Ton Steine Scherben und Rio Reiser-Programm erfolgreich durch den Deutschsprachigen Raum und haben inzwischen hunderte von Konzerten gespielt. Jedenfalls bis sie letztes Jahr durch die Pandemie jäh gestoppt wurden. Nun 2021 im Sommer nehmen SCHERBE kontra BASS einen neuen Anlauf – mit neuen Songs und einer Veröffentlichung im Gepäck:

Während der letzten Jahre auf Tour entstanden verschiedene Kollaborationen mit anderen Musikern, die SCHERBE kontra BASS unterwegs trafen. Eine besonders fruchtbare Zusammenarbeit ergab sich mit dem Rapper PETER REIMTGUT und seiner Band in Lörrach. Über die Jahre ging man immer wieder gemeinsam ins Studio um Versionen der größten SCHERBEN und Rio-Hits mit Rap-Einlagen aufzunehmen. Fünf dieser Aufnahmen werden nun unter dem Titel „Impfstoff für die Ohren“ als EP veröffentlicht – zunächst als Stream auf den einschlägigen Plattformen und, wenn der Live-Betrieb wieder losgeht, auch auf Vinyl und CD.

Auch gemeinsame Live-Auftritte wird es geben – unter anderm auf dem Trotzburg-Festival in Halle (Saale). Dort werden SCHERBE kontra BASS und PETER REIMTGUT und Band gemeinsam die Bühne rocken und die Viriuskrusten abwerfen. Wir freuen uns auf den Sommer, die Musik und unser Publikum!

„Das verblüffende an dem Duo ist, dass es nicht nur die Seele der Songs, ob kämpferisch, locker oder lyrisch, wiederbelebt, sondern dass man mit geschlossenen Augen glauben könnte, dass da ein wiedergeborener Rio selbst am Mikro wäre“, beschreibt das Internetportal RockTimes.

Marius del Mestre: Irrenanstalt
SCHERBE contra BASS
Peter Reimgut & SCHERBE contra BASS
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Freitag, 09.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

The Mocking Bird Men

Mockingbird Men

„Eine Prise irische Küstenluft und die Geselligkeit eines schottischen Pubs an einem Abend mitten im Nirgendwo der Highlands. All dies kommt in den Sinn, wenn man den Songs der Dresdner Band „The Mockingbird Men“ lauscht. Die junge Band beschreitet mit ihrer Mixtur aus schottischen, irischen und englischen Songs einen neuen Weg im Bereich der Folkmusik. Traditionelle Folk-Tunes treffen auf treibende Sing-alongs aus dem Westen Irlands; in den Kompositionen reichen sich Dudelsack, Irish Bouzouki und Akkordeon die Hand. Mal laut und kraftvoll, mal leise und melancholisch erzählen die vier jungen Musiker bewegende Geschichten von den britischen Inseln, die das Tanzvolk genauso packen wie die Genießer ruhigerer Töne.“ VTi Music 2016

The Mockingbird Men wurden im Jahr 2014 gegründet, als fünf Musiker der  Folk’n’Roots Jamsession des Club Traumtänzer in Dresden das gemeinsame Ziel hatten, die wundervollen Klänge der irischen Tunes und Songs weiter auszuarbeiten. Ihre musikalische Vielfalt erstreckt sich von Balladen bis zu eingängigen Tanzliedern, wobei stets versucht wird, die authentisch-ländliche Atmosphäre der keltischen Musik einzufangen. Mit dem Einfluss ihres eigenen Stils erschaffen sie einzigartige Musikstücke, die man einfach gehört haben muss.

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Samstag, 10.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Friend N Fellow 
Friend N Fellow

Der Schaffensprozess von CONSTANZE FRIEND und THOMAS FELLOW klingt retrospektiv wie ein Lehrstück über qualitatives Songwriting, konstanten Output und die rauschhafte Kraft des Live-Auftritts. Es sind jene Merkmale, die das Duo im Zeitalter des digitalen Mainstreams herausragen lassen. Denn was 1991 in Leipzig begann, hat sich in den Folgejahren in die endlosen Weiten der globalen Musiklandschaft ausgeweitet.

Unter Kennern fällt der Name FRIEND N FELLOW jeher im Zusammenhang mit Größen wie Ray Charles, Al Jarreau und Luther Allison. Letzterer prägte in den 90er-Jahren durch gemeinsame Auftritte die musikalische Entwicklung des Duos. Doch es ist nicht nur die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Allison, die seither als Referenz unter der Oberfläche ihrer eigenen und adaptierten Songs durchhallt. Stil und Besetzung bleiben ungewöhnlich, da der Klang einer mehrköpfigen Band auf zwei Elemente übertragen wird – Gitarre und Stimme. Beide Instrumente sind losgelöst von Konventionen und geben sich sowohl im Studio als auch im Konzertsaal der Melange aus Konzeption und intuitiver Spielfreude hin. Daraus entspringt ein wildes Mosaik: mal Jazz, mal Blues, mal Country – aber immer Soul.
Auch 2021 ist ihr Sound beides: virtuos und intim. Aus den beiden Vollblutmusikern ist nach 28 Jahren längst ein eingespieltes Team geworden. Zu den Spielstätten zählen mittlerweile Peking, Warschau und New York. 11 Studio-Alben sind produziert, über 100.000 Tonträger verkauft, unzählige Konzerte gespielt. Der Katalog an Songs erweitert sich stetig und auch die früheren Melodien schweben durch die Sphären der charmanten Jazzclubs, Theaterhallen und Open Air Locations, denen die beiden Künstler in den letzten Dekaden ihren Stempel aufgedrückt haben.

Die Live-Performance zelebrieren sie energisch und dekorieren ihr Zusammenspiel oft mit einem humoristischen Kommentar, sodass Raum und Zeit im Kosmos von FRIEND N FELLOW zu Pulverstaub zerfallen.Im Herbst 2019 erschien das 12. Album «Characters» bei Doctor Heart Music. In 12 selbst geschriebenen Songs besinnen sich FRIEND N FELLOW auf den akustischen Blues zurück. Erzählt werden 12 Geschichten, die durch ihre Charaktere miteinander verbunden sind.
«Ein Feuerwerk groovender Virtuosität» (Süddeutsche Zeitung)

Fighter – Friend N Fellow
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Sonntag, 11.07.2021

Beginn: 16.00 Uhr (Einlass: 15.00 Uhr)

Hanna Rautzenberg
Hanna Rautzenberg

Hanna Rautzenberg fasziniert mit ihrer einzigartigen Stimme und ihrer lockeren Art ihr Publikum. Beim Hören ihrer Musik fühlt sich sicher manch einer an namhaften Größen wie Sheryl Crow, Melissa Etheridge, Tracy Chapman oder Joss Stone erinnert.

Mit ihrem Debütalbum „Soulmate“, dass sie 2020 im Alter von nur 15 Jahren einspielte, hat sie ein “hervorragendes, ja beispielhaftes Debüt geschaffen, reif und erstaunlich rund! Bzw. rund und erstaunlich reif! Beides gilt. Liebhaber des exzellent dargebotenen Singer-Songwriter-Folk-Rocks werden das Album lieben und schnell zu ihren Schätzen erklären!” (Deutsche Mugge)

Treue Hörer des Radiosenders MDR Kultur haben vielleicht das eine oder andere Mal Hannas Song „White Heart“ auf die „Ohren bekommen“. Diesen Titel und weitere aus dem Album „Soulmate“ wird Hanna zusammen mit dem Gitarristen Alex Wurlitzer, der ihr Album produziert hat, zum Besten geben. Auch brandneue Songs werden dem Publikum präsentiert. Wer ehrliche, handgemachte Musik liebt und eine Stimme kennenlernen will, die unter die Haut geht, sollte dieses Konzert nicht verpassen.

Hanna Rautzenberg mit Alex Wurlitzer

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Mittwoch, 14.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Herje Mine

Herje Mine

„Geht in die Seele, juckt in den Füßen- die Band Herje Mine (…) steht für rasante, leidenschaftliche und virtuose Balkanmusik.“

Herje Mine fühlen, leben und spielen die Balkan-Musik in all ihrer Leidenschaft und Tiefe. Fünf Musiker*innen aus Polen, Israel, Venezuela und Deutschland, deren Herz so wahrhaftig mit dieser wunderbaren Musik verwurzelt zu sein scheint, dass man sofort Fernweh, Sehnsucht und Tanzwut fühlt, hört man ihnen auch nur ganz kurze Zeit zu. Ihrem Sound und ihrer Leidenschaft kann man sich nicht entziehen. Herje Mine sind: Izabela Kałduńska – Violine, Friederike von Oppeln-Bronikowski – Klarinette, Gal Levy– Schlagzeug, Jakob Petzl –Kontrabass und Mauricio Vivas – Akkordeon. Zusammen erschaffen sie eine Klangwelt aus Tempo, feiner Dynamik, rhythmischer Vielfalt, Improvisation und Virtuosität. Sie entführen uns mit ihrem Können in ein Reich der Sinnlichkeit und Leidenschaft.

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Donnerstag, 15.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Anna Maria Zinke & The Wise Old Men, feat. Nico Schneider, Alex Wurlitzer und Gäste

RECORD-RELEASE-REMINDER-KONZERT
Das neue Album “Weiter” der Liedermacherin Anna Maria Zinke erschien bereits am 5. März 2021. Das Release-Konzert kann aus bekannten Gründen erst jetzt nachgeholt werden.

Auf ihrer neuen CD “Weiter” betrachtet die Liedermacherin Anna Maria Zinke mit melancholisch hintergründigem Humor die Welt – und stellt dabei die Weichen immer wieder neu. Phänomene wie die zwischenmenschliche Stagnation beim Biertrinken, subtile Beobachtungen in einer Cafebar, die Suche nach Zuversicht als auch Leben und Sterben schweben in ihren Songs zwischen existentieller Schwere und selbstironischer Leichtigkeit.

Wie ein roter Faden zieht ein Impuls zur Bewegungsich durch alle Lieder: Hin zur See oder gleich ins Universum kreisender Planeten. Bewegung auch in der Sprache: Zinkes lyrische Texte heben sich positiv ab von belanglosem Liedermachereinerlei.Voller Dynamik auch die Musik. Filigran und vielfältig instrumentiert durch das Mitwirken einer reichhaltigen Besetzung birgt jedes der Stücke eine eigene Welt. Das Instrumentarium, von Klassik, Rock über Country und Celtic bis zu persischem Hackbrett, erschafft einen eigenen Kosmos.

Anna Maria Zinke begleitet ihre Lieder selbst an Gitarre und Flügel. Unterstützt wird sie durch die „Wise Old Men“ mit Michael Proschek an Gitarren, Ukulele und Mandoline sowie Akki Schulz am Kontrabass. Außerdem als Gäste dabei sind Nico Schneider: Banjo, Smallpipes. Maria und Silas Hofmüller: Santur, Nyckelharpa und Whistles. Alex Wurlitzer: Pedal Steel Guitar, Gitarren. Sowie Linda Trillhaase an Violinen und Bratsche.

Trailer zur CD „WEITER“ 2021
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Freitag, 16.07.2021

Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Canonballs

Christian Sorge und Jens Thorun (v.o.n.u)

Wer sie aus unerfindlichen Gründen nicht kennt und deshalb angesichts ihres Bandnamens zweifelt, verliert seine Vorbehalte spätestens wenn er weiß, wer sich hinter den Canonballs verbirgt. Am Start stehen zwei bekannte und vor allen erfolgreiche Urgesteine der halleschen Musikszene: Den Gesang liefert vor allem Jens Thorun, der seine Stimme sonst den Jailbreakers und der Good Ol´ Blues Brother Boys Band leiht.

An der Gitarre steht Christian Sorge. Spielt er nicht gerade bei den Canonballs kann man ihn u.a. mit Musikern wie Tobias Künzel von den Prinzen oder Mike Kilian erleben. Er ist der Gitarrist bei Starfucker, Nervous Breakdown, Final Stap und vielen anderen.

Die Canonballs geben ihre Favoriten von Muddy Waters bis Tom Waits, J.J.Cale bis Chuck Berry bis Deep Purple bis Ray Charles auf ihre ganz besondere Weise zum Besten.Akustikgitarren, Mundharmonika und eine Stimme, die weiß wovon sie singt und wie sie klingen soll.

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Sonntag, 18. Juli 2021

Beginn 17.00 Uhr (Einlass 16:00)

10 String Orchestra

Tom Götze (Bass) & Stephan Bormann (Guitars)

Tom Götze und Stephan Bormann sind zwei Weggefährten, die sich seit vielen Jahren kennen und deren Wege sich immer wieder musikalisch kreuzten. Als Folge einer intensiveren Zusammenarbeit und enthusiastischen Konzerten präsentieren sie nun ihr gemeinsames Debüt Album „PEARLS“, das bei Acoustic Music erschienen ist.

Beide spielen mit großer Intensität, Leidenschaft und Dynamik. Ihr Programm beinhaltet eine packende Mixtur aus konzertanter Musik, Pop und Nordic Jazz. Bekannten Songs verleihen sie dabei ein neues Gewand – eigene Kompositionen erschließen sich auf faszinierende Weise – so, als wäre man ihnen vor langer Zeit schon einmal begegnet. Sie bewegen sich stilsicher zwischen wunderschönen Melodien a’la “Beyond The Missouri Sky“ bis hin zu virtuosem Saitenzauber. Bass und Gitarre führen ein Zwiegespräch und beziehen sich aufeinander wie Yin und Yang.

Tom Götze zählt zu den herausragenden deutschen Bassisten. Er arbeitet u.a. mit Adam Rogers, Mike Stern, den Pet Shop Boys, Armin Mueller-Stahl, Günther Fischer u.v.a. zusammen. Seit 1989 spielt er in der Dresdner Kultband Dekadance. Als Gründungsmitglied der Dresdner Sinfoniker ist er regelmäßig auch als Solist an deren Projekten beteiligt. Gastspiele und Tourneen führten ihn nach Kanada, Skandinavien, England, Spanien, Italien, Österreich, Russland, China, in die Schweiz und nach Tschechien. Seit 2006 unterrichtet er an der Hochschule für Musik „C.-M.-v.-Weber“ in Dresden und ist dort Professor für Kontrabass & Bassgitarre.

„Ein klangliches Konglomerat von orchestraler Dimension – ein großartiges Duo voller Musikalität und Intensität!“
Braunschweiger Zeitung

„Mit frappierender Fingerfertigkeit veredeln sie eigene Stücke und fremde Popsongs zu kleinen, glitzernden Perlen, die in sanfter Schönheit erstrahlen.“
Chemnitzer Zeitung

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Rückblick Trotz Burg Fest 2020

Mittwoch, 15.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

cellorazade:
Frida Kahlo –
eine musikalische Biographie

Looper- Performance mit 2 Celli, 100 % Handmade!

Die zwei Cellisten Sascha Werchau und Christoph Schenker sind Freunde seit ihrer Kindheit, verbunden durch ihr Instrument und ihre gemeinsame Leidenschaft für gute Songs… Nachdem sie jahrelang mit unterschiedlichsten Projekten in Klassik, Jazz, Rock, Pop unterwegs waren, beschlossen sie, endlich gemeinsam ein Ensemble zu gründen, um zusammen in der minimalistischen Besetzung von 2 Celli ihre Lieblingssongs zu interpretieren. Der besondere Reiz bestand darin, die oft opulenten Arrangements der Originale mit nur zwei Soloinstrumenten adäquat umzusetzen, was möglich geworden ist durch die Kombination von experimenteller Spielweise und moderner Technik wie Loopstations, Effektgeräte, Amplifying.

cellorazade war gegründet.

„Frida Kahlo- eine musikalische Biographie“

Sie ist wohl die berühmteste und bekannteste Künstlerin Lateinamerikas – Frida Kahlo. Schon zu Lebzeiten eine Legende ist sie längst zum Mythos geworden. Das Ensemble cellorazade stellt in seinem neuen Programm diese mexikanische Malerin ins Zentrum. Durchwoben mit Texten und Zitaten zeichnen die durchweg eigenen Kompositionen ausgewählte Lebensstationen/Lebenssituationen der Kahlo mit musikalischen Mitteln nach. Dabei schöpfen cellorazade alias Christoph Schenker und Sascha Werchau aus dem faszinierenden Facettenreichtum ihres Instruments.

„Frida Kahlo – eine musikalische Biographie“ basiert auf den im Jahr 2014 entstandenen Kompositionen für das Tanzstück „Frida Kahlo“ des Staatstheaters Cottbus. Ute Grundmann schreibt über die Musik: „(…) während die (für die Choreographie entstandene) Musik des Leipziger Ensembles cellorazade sonst mal sehnsüchtige, mal aggressive (…) Cello-Klänge einbringt, dazu Geräusche, eine sehnsuchtsvolle Männerstimme, Kindergesang…“ (in: Die Deutsche Bühne, 22.09.2014). In einer anderen Kritik heißt es: „Das Stück hat eine weite Ausdrucksskala, musikalischen Farben gleich. Die Musik ist, keineswegs selbstverständlich, extra komponiert und vorher produziert worden. (Stefan Amzoll in: Neues Deutschland, 27./28.09.2014) cellorazade haben nun diese Bühnenmusik in eine Konzertfassung gegossen und versprechen ihrem Publikum ein einzigartiges Hörerlebnis, das weit über kammermusikalische Klänge zweier Celli hinausgeht. Es wird gestrichen, gezupft, geklopft, geloopt – Violoncello plugged.

Donnerstag, 16.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Werner Neumann Electric Trio – Jazz, Fusion, Rock

Werner Neumann Electric Trio

„… der Gitarrist Werner Neumann hat sich mittlerweile als einer der ausgereiftesten Virtuosen der europäischen Musikszene profiliert. Dabei ist gerade die stilistische Vielgleisigkeit Neumanns verblüffend. Gegen jeglichen Purismus ist er gleichermaßen im Jazz, in der Fusionmusic und im Rock, auch härterer Gangarten zu Hause … Gerade auf der Bühne kommen die verborgenen musikalischen Wurzeln Werner Neumanns deutlich zum Vorschein, wenn er beispielsweise mit übersteuerten Soundgewittern eines Jimi Hendrix durch die gemäßigte Jazzlandschaft fegt. Solche überraschenden Sprünge und Gegensätze im stilistischen Konzept, die jedoch nie unangebracht, sondern im Gegenteil, äußerst erfrischend wirken, sind Bestandteil des individuellen Stils des Gitarristen, der sich durch eine geschickte, gelungene Verflechtung von Rock und Jazz Herkunftslinien mit den Jahren herausformen konnte.“ (Harald Rehmann im Deutschlandfunk, Jazzfacts „Saitenfeuer“)

Große Meister wie Wes Montgomery, John Abercrombie oder John McLaughlin liebten ihre Orgeltrios und setzten Maßstäbe für diese Formation. Die neue Band des Leipziger Gitarristen Werner Neumann verbindet diese Tradition mit zeitgenössischem Jazzrock, R&B und Soul. Mit Steffen Greisiger an der Orgel und Tom Friedrich an den Drums fand er zwei grandiose Mitspieler für dieses Projekt.

Freitag, 17.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

SoJaaZ – Soul Pop Jazz Gospel vocal groove music

SoJaaZ

SoJaaZ: das sind fünf charmante und durchaus witzige Musiker, deren Klänge das Potenzial haben Eure Ohren süchtig zu machen. Von schnellen Beats zu langsamen Momenten. Von charmanten Klängen bis hin zu mitreißenden Melodien. Vom Mann im Mond bis hin zu Euphoria. Von ansteckender Begeisterung bis hin zu abwechslungsreich interpretierten Stücken aus Jazz, Pop, Soul und Funk. Die 3 FrontsängerInnen, bestehend aus Steffi Wagner, Jörg Grieger und Annika Doherty, begeistern das Publikum mit stimmgewaltigen Satzgesängen und verzaubern mit zerbrechlichen Arrangements. Unterstützt werden sie vom unwiderstehlichen Olaf Koall am Klavier und dem Multiinstrumentalisten (Gitarre, Querflöte, Cajon, Banjo, …) Andreas Ebert, der auch durch seine charmante Stimme überrascht. Lasst euch mitnehmen auf eine glanzvolle, berührend, virtuose und melodische Reise.

Weitere Informationen unter https://www.sojaaz.com/

Samstag, 18.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Tricky Notes –
Progressive Celtic Folk

Tricky Notes

Tricky Notes – Der Name ist Programm. Instrumentale Virtuosität und musikalische Vielfalt prägen das Projekt der Halleschen Musiker Andreas Fabian und Steffen Knaul. Mit „Flauto-Perverso“ und „Speedfiddle“ seit vielen Jahren in verschiedenen Bands unterwegs (Horch, Aberlours), beschreiten sie in ihrem jüngsten Projekt neue musikalische Wege. Von Irisch – Schottischem Folk geprägte groovige Instrumentals stehen neben Jethro Tull – Klassikern wie „Locomotive breath“ oder „Bourree“. Neue Interpretationen von Loreena McKennitt treffen auf folkrockige Klassik-Adaptionen und ergänzen so das spannende und vielseitige Repertoire, bei denen die Künstler ihre multiinstrumentalen Fähigkeiten präsentieren.

Sonntag, 19.07.2020

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

HüSCH! –
Deutscher Avantgarde Folk – virtuos, authentisch, mitreißend

Hüsch!

HüSCH! spielt virtuose deutsche Folkmusik in einem weltmusikalischen Gewand, fernab von Deutschtümelei und Brauchtumspflege. Mit viel Sensibilität und Sachverstand, versuchen die Musiker traditionelle Lieder und Tänze aus ihrer Region zu entstauben, sie zeitgemäß, frisch und mitreißend zu interpretieren und damit ins 21 Jahrhundert zu transportieren. Die Presse attestiert der Band einen völlig neuen Umgang mit der eigenen Tradition und dass sie damit zum Besten gehören, was die deutsche Folklandschaft hervorgebracht hat, seit Wacholder und die Folkländer die Bühnen verlassen haben (aus dem Text zur Nominierung für den Eisernen Eversteiner des Plauener Malzhauses). Das HüSCH!- Debüt-Album wurde vom Szene-Magazin Folker zur besten Deutsch-Folk-Scheibe seit Jahren gekürt.

Mittwoch, 22.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

 Betz-Nitzschke DuoPercussion

Ivo Nitschke (li.), Florian Betz

Betz-Nitschke DuoPercussion lädt ein, den Alltag zu verlassen und sich in eine facettenreiche Klangwelt zu begeben. Die Melodien sind mal belebend und erfrischend, mal ruhig und entspannend. Ihr Spiel ist rhythmisch lebendig und behält dabei zugleich etwas verträumtes. Die Klangwelten sind improvisiert und nehmen die Atmosphäre des Publikums und Ortes auf.

Betz und Nitschke zusammen, das gab es bisher noch nicht. Beide haben sich in der Groove-Küche eingeschlossen und für uns ein rhythmisches Gericht zusammengerührt, gewürzt mit Breaks, Solis und exotischen Klängen. Premiere ist auf dem TROTZ BURG FEST!

Ivo Nitschke ist begeisterter Orchestermusiker. Nach dem Studium in Dresden spielte er erst im Staatlichen Sinfonieorchester Riesa und seit 1990 in der Staatskapelle Halle mit einzelnen Solo-Auftritten als Pauker, Vibra- und Marimbafonspieler. Außerhalb seiner Orchestertätigkeit ist er vermehrt im Einsatz in der Welt- und Folkmusik, im Jazz und im Barock. Für das Ballet „Groovin Bodies“, uraufgeführt an der Oper Halle, komponierte er die Musik.

Florian Betz studierte Elementare Musikpädagogik, Schlagwerk und Jazz-Mallets in Nürnberg. Als Solist und in verschiedenen Duo-Formationen tourt er seitdem durch Europa. Seine Klangwelt gestaltet er mit den Melodieschlaginstrumenten Marimbafon und Pantam (Hang). Neben seiner Konzerttätigkeit komponiert Betz für Film, Hörspiel und Theater. Zum Beispiel in Produktionen mit dem WDR, RBB und Radio1. Außerdem ist Betz in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv und leitet Seminare in „Verkörperte Ökologie“.

Donnerstag, 23.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Revolverschnauze –
Ein Claire Waldoff Abend mit Kathrin Schinköth-Haase

Kathrin Schinköth-Haase als Claire Walldoff

Clara Wortmann, geboren 1884, rothaariges Kuckuckskind, bekanntermaßen nicht die Tochter ihres Vaters: wächst auf in Gelsenkirchen, verprügelt Jungs, geht auf’s erste Mädchengymnasium im damaligen Kaiserreich und schmeißt ihr Abitur für ein Leben als Künstlerin. Sie tingelt mit Theatergruppen durchs Land, ernährt sich von Zigaretten und Tee, verfeiert ihr bisschen Geld mit Freunden, steht 1907 das erste Mal auf einer Berliner Kabarettbühne und singt, gegen den Willen des Intendanten, ihr „Schmackeduzchen“. Einen Tag später ist sie der „Stern von Berlin“ – Claire Waldoff. Sie lebt schnell, laut und intensiv, niemand grölt so empfindsam wie sie. Ihre Lieder werden auf der Straße gepfiffen, sie ist die bestbezahlte Künstlerin in ganz Berlin, füttert Maler durch, verkauft massenhaft Schallplatten und kauft sich eine Gartenlaube. Sie lebt mit einer Frau zusammen, ist emanzipiert, bevor es das Wort gibt. Ihr „Wer schmeißt denn da mit Lehm“ ist der Soundtrack zur Weltwirtschaftskrise. Sie eckt bei den Obrigkeiten an, aber von den Bühnen kriegt sie keiner, das Kaiserreich nicht und die Nazis auch nicht. Ihr „Hermann heeßt er“ wird im Volksmund zum Spottlied auf Hermann Göring. Joseph Goebbels, der Bock vom Babelsberg, muss „damit leben, dass es sie gibt“. Nach einigen Konzerten in den 50ern in West-Berlin, die erstmals nicht ausverkauft waren, bekennt sie selber, dass „eben alles mal ein Ende hat“. Claire Waldoff stirbt am 22. Januar 1957. Im Friedrichstadtpalast steht das Publikum für eine Gedenkminute auf. Ein Leben, das erzählt werden muss. Katrin Schinköth- Haase setzt mit Waldoff-Liedern und Texten einige Blitzlichter auf das Wirken und Schaffen einer Frau, die sich in jeder Lebenslage treu geblieben ist und sagen konnte „Ich habe nie für die feinen Pinkels gesungen“.

Freitag, 24.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Brohmers Bluegrass Session Band – This is the better country music!

Von 2010 bis 2017 gab es im „Brohmers“ eine legendäre Session, Musiker aus verschiedensten Generationen frönten hier ihrem Hang zu einer speziellen Art amerikanischer Folklore, dem sogenannten „Bluegrass“. Nun wollen einige der damaligen Protagonisten die Session-Band für ein Konzert auf der Burg Giebichenstein neu beleben! Auf rein akustischen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Geige, Gitarre, Kontrabass und Mundharmonika wird ein mitreißender Klangteppich gewoben, wie er in der Saalestadt wohl äußerst selten zu hören ist. Lebensfrohe Gute-Laune-Songs aus den Appalachen wechseln sich ab mit bitterbösen Mörder-Balladen und virtuosen Instrumentalstücken. Eine große Liebe zur handgemachten Musik der USA und enorme Spielfreude sind an diesem Abend garantiert!

Samstag, 25.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Bube Dame König – Neue Folkmusik von der Saale bis zur irischen See

„Traumländlein“ heißt das Debut-Album des mehrfach preisgekrönten Trios Bube Dame König und genau das – ein märchenhaftes musikalisches Traumländlein – bauen die drei Musiker für Ihr Publikum. Anklänge aus irischem, skandinavischem und französischem Folk treffen auf deutschsprachige Texte, die sich oft auf lokale Sagenstoffe und Legenden beziehen. Ein großes Herz haben die drei Musiker dabei auch für das romantische Volkslied, dem sie Arrangements abgewinnen, die man so schön und unprätentiös selten hört. „Dieses Trio aus Halle an der Saale wandelt traumwandlerisch sicher zwischen Schlichtheit und pointierter Virtuosität“, schrieb die Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik, mit dem das Debut 2015 ausgezeichnet wurde, Anfang 2020 kam noch der deutsche „Folk Music Award“ dazu. Das MDR-Fernsehen, die Radiosender MDR Kultur, Deutschlandfunk und sogar der lettische Klassiksender Radio Latvija 3 berichteten über die Band aus Halle.

Sonntag, 26.07.2020

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

The Aberlour’s – 20 Years of Celtic Folk’n’Beat

The Aberlour’s

1999 gründete HORCH-Frontmann Adolphi diese Band als Support zu Jethro Tull, nach weit über 1000 Konzerten und diversen Festivals in Deutschland, der Schweiz, Österreich und England ist die Celtic-Folkrock-Combo hier in der Trio-Version unterwegs – mit brandneuem Songmaterial vom nunmehr 6.Album (in Arbeit!) und dem Extrakt aus 20 Jahren Bandgeschichte. The Aberlours zählen heute zu den wenigen Celtic Rock Bands aus Deutschland, die ein internationales Niveau erreicht haben – und im Folkbereich genauso brillieren wie auf Metalfestivals wie Wacken und Klassik- oder Mittelalterevents wie das Mediaval Selb. Seltene Akustik-Instrumente wie Cister und Mandocello treffen auf donnernde Grooves, melodiöse Vocallinien ergänzen sich mit furiosen Fiddle- und Akkordeonparts zu einem magischen Gesamtwerk. Wildromantisch-skurrile Geschichten aus Old Ireland, Schottland, England und nun auch deutsche Verse, getragen von Speedfolk, Worldbeat, keltischer Mystik – Celtic Folk‘n‘Beat.

Mittwoch, 29.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Grey Wolf & Alex Wurlitzer, Support: Hanna Rautzenberg  – Blues, Songs & More

Grey Wolf

Pit Kyas und Ales Wurlitzer sind zwei Musiker, die mit handgemachter Musik ihren musikalischen Heros die Ehre erweisen. “Grey Wolf´s“ Gesang und Alex Wurlitzers virtuoses Gitarrenspiel präsentieren eine Mischung aus Folk, Blues, Gospel und Country. Ihr Programm besteht aus Coverversionen von Songs, die ihrem persönlichen Stil entsprechen.

Als Support singt die blutjunge Künstlerin Hanna Rautzenberg, die 16jährige deutsche Antwort auf Janis Joplin und Tracy Chapman, die mit ihrem Debutalbum „Soulmate“  ein “hervorragendes, ja beispielhaftes Debüt geschaffen hat, reif und erstaunlich rund! Bzw. rund und erstaunlich reif! Beides gilt. Liebhaber des exzellent dargebotenen Singer-Songwriter-Folk-Rocks werden das Album lieben und schnell zu ihren Schätzen erklären!” (Deutsche Mugge)

Hanna Rautzenberg

Donnerstag, 30.07.2020

20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Southbound – Melange aus Bluegrass, Americana, Blues und Country

Southbound

Sie nennen es einfach Akustikmusik, ihre Melange aus Bluegrass, Americana, Blues und Country. Auf der Bühne bietet sich für die Freunde guter Instrumente ein stilvolles Bild aus Akustikgitarren, Akustikbass, Mandoline und Ukulele. Wenn dann die drei Herren die Bühne entern und das „vielsaitige“ Treiben noch mit der rauchigen Stimme des Sängers und seinen zwei vokalen Mitstreitern gekrönt wird, hat man endgültig das Gefühl nochmal kurz nach den Pferden oder der „Harley“ vor der Tür sehen zu müssen. Falls Euch dann auf dem Weg nach draussen, John Hiatt, Johnny Cash oder J.J.Cale begegnen nicht wundern, immer nett grüßen.

Sonntag, 02.08.2020

16:00 Uhr (Einlass ab 15:00 Uhr)

Mehr als wir – World Jazz With Guitar & Trombone

Mehr als wir – Andreas Uhlmann (li), Matthias Ehrig

Matthias Ehrig (Gitarre) und Andreas Uhlmann (Posaune) sind „Mehr Als Wir“ und der Name ist Programm: mit bassverstärkter Gitarre, Posaune, Flügelhorn, Glockenspiel, Stompbox und Loopstations überraschen die instrumentalen Kompositionen der beiden Leipziger durch eine erstaunlich dreidimensionale Klangvielfalt. Und so darf man sich beim Hören verwundert die Ohren reiben, dass hinter diesem vollen Bandsound nur zwei Musiker stecken. Als ehemalige kreative Partner und Masterminds von Bands wie Interloop, Red5, ULMAN und Cinnamon haben sich die beiden erfahrenen Instrumentalisten mit „Mehr Als Wir“ erneut zusammengefunden, um ihre musikalische Synergie doppelt auszuspielen. Die ausgereiften und eingängigen Songs spielen mit Einflüssen aus Jazz, Pop und Folk. Ein Soundtrack für das Leben in all seinen Facetten.